Hintergrundbild

Sehenswertes

Rohrdächer

Das ehemalige Fischer- und Bauerndorf hat seinen Ursprung am Achterwasser. Über 40 Häuser mit Rohrdächern sind enthalten, oft aus den alten Fischerkaten entstanden. Sie sind durch eine Ortssatzung geschützt und stehen in der Peenestraße, Rieckstraße, Fischerstraße und Dorfstraße.

 

Promenade

Der neue Promenadenweg führt von der Ecke Waldstrasse
bis hin zum neuen Musikpavillon am Strand. Dieser wurde
am 03.12.2011 feierlich übergeben. Unter anderem
befinden sich dort ein großer Spielplatz, mehrere
Bänke zum Verweilen und ein großer Strandabgang.

Orts- und Naturlehrpfad

Dieser Lehrpfad führt an allen markanten Natur- und Ortsmerkmalen des Seebades Zempin vorbei. Viele Tafeln mit einmaligen, auf den Ort bezogenen Inhalten, mit Arbeiten von ansässigen Malern, Fotografen und Schriftstellern wurden erarbeitet und gestaltet. Sie erfahren dadurch viel Wissenswertes zur Natur, Geschichte, zu Land und Leuten und ihrem Leben sowie ihren Tätigkeiten in Zempin.

Große Eiche am Achterwasser

Die älteste Eiche des Ortes steht am Angelhafen am Achterwasser. Sie hat in einem Meter Höhe einen Umfang von 4,30 m. Sie wird auf 350 Jahre geschätzt. Früher gab es große Eichenwälder zwischen Zempin und Zinnowitz in denen die Schweine zum Mästen getrieben wurden. Die Eiche kann man in Ruhe betrachten, wenn man den Blick von einer Bank in dem kleinen Park an der Eiche auf das Achterwasser wendet.

Gedenkstätten für Kriegsopfer

In der Waldstraße am Parkplatz, etwas im Wald versteckt, steht das Denkmal für die Opfer des I. Weltkrieges auf dem Friedhof. In der Straße "Zu den Karlsbergen" wurde ein Gedenkstein im Jahre 1995, 50 Jahre nach Beendigung des Krieges, für alle Opfer des II. Weltkrieges und für die fünf unbekannten Soldaten, geborgene Minenopfer, eingeweiht. Es gab noch weitere Opfer durch Bomben und Minen in Zempin deren Namen bekannt waren, deshalb bekamen sie eine Ruhestätte in Familien- oder Einzelgräber.

Reste der Abschussrampe der Flügelbombe "V 1"

Am östlichen Rand des Campingplatzes sind Reste einer Abschussrampe, der Feldstellung I. Am Radwanderweg zwischen Zempin und Zinnowitz sind Reste der Feldstellung II. Zempin gehörte während des II. Weltkrieges zum Sperrgebiet Peenemünde West. An diesen Abschußrampen der Fee 103 "V1" wurden die Mannschaften in die Technik der Flügelbombe eingewiesen und Probeabschüsse entlang der Ostseeküste durchgeführt. Die zum Teil heute noch vorhandenen Betonwege im Küstenschutzwald waren Transportwege für diese Waffe. Erklärungstafeln befinden sich an diesen Stellen.

Atelier des Kunstmalers Kurt-Heinz Sieger

An der Bundesstraße zwischen Zempin und Zinnowitz, ein wenig versteckt in der Hexenheide, hat sich der Künstler seit 1980 niedergelassen. Der 1917 in Görlitz geborene Künstler studierte in Leipzig und an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Er ist einer der bekanntesten Maler der Insel Usedom, er ist seinem Stil treu geblieben. Malte er früher vorwiegend Landschafts- und Aktmotive in Öl, beschäftigte er sich in den letzten Jahren erfolgreich mit der Pastellmalerei. Er starb im Jahr 2002.
www.ferienatelier.de

Der Maler Hugo Scheele

Der Maler wohnte und arbeitete von 1921 bis zu seinem Tode 1960 in Zempin in der Waldstraße im Haus "Baltica". Die Gemeinde Zempin sammelt alles, was im Zusammen-
hang mit dem Künstler steht. Er wurde 1881 in Arnsberg geboren. Auf den Tafeln des Orts- und Naturlehrpfades sind einige Reproduktionen seiner vielfältigen Arbeiten zu finden. Die Motive seines künstlerischen Schaffens entnahm er der Natur der Insel Usedom mit ihrer Flora und Fauna, der Fischerei und den rohrgedeckten Häusern. Die Geschichte der Insel hat ihn ebenso zum Dichten inspiriert. Er war Mitglied des Pommerschen Künstlerbundes.

Vereinshaus "Uns olle Schaul" - Fischerstraße 11

Bis zum Sommer 2000 befand sich in diesem Gebäude eine Schule. In den unteren Klassenräumen sind heute
die ständigen Ausstellungen FISCHEREI in Zempin mit Bootsmodellen des Fischers Konrad und ALTER KAUFMANNSLADEN – Schichleins Laden voller Erinnerungen sowie wechselnde Ausstellungen. Ein Klassenraum wird als Vortragsraum genutzt. Im oberen gemütlichen Raum haben sich die Vereine einen Versammlungsraum geschaffen.

 

Öffnungszeiten: 1. Mai – 30. September

Siehe auch "Vereine" links in der Menüleiste